Über die Myoreflextherapie

Was verstehen wir unter Myoreflextherapie?

Die Myoreflextherapie nach Dr. Mosetter ist eine manuelle Regulationstherapie. Die Behandlung erfolgt am muskulären (myos) System des Bewegungsapparates. Gleichzeitig bietet sie Zugriff auf alle Körperfunktionen und Organe.

Was ist Schmerz?

Schmerzen können als Signal eines gestörten körperlichen Gesamtgleichgewichts sowie einer gestörten Bewegungsgeometrie betrachtet werden. Sehr viele Schmerzgeschehnisse und degenerative Veränderungen entstehen aufgrund funktioneller Fehl- und Überbelastung, Bewegungsarmut, psychischer Belastung und vielem mehr.

Wie wirkt die Myoreflextherapie?

Bei der Myoreflextherapie werden in erster Linie Muskelansätze behandelt. Nach einem Funktions-und Tastbefund wird über Druckpunktstimulation an ganz bestimmten Regulationspunkten der Muskulatur ein Reiz gesetzt. Dieser wird an das Gehirn weitergeleitet. Von dort aus wird das Spannnungsmuster der jeweiligen Muskulatur reflektorisch reguliert. Verändern und regulieren sich die muskulären Arbeits-und Bewegungsmuster, können die Beschwerdebilder abklingen, Gelenke und Weichteilstrukturen erfahren eine Entlastung und selbst chronisch degenerativ fortschreitende Veränderungen werden aufgehalten und regenerieren.

Entwicklungsgeschichte der Myoreflextherapie

Die Myoreflextherapie stützt sich auf neueste Erkenntnisse der Biomechanik und Hirnforschung wobei auch Parallelen zu den Dim-Mak Punkten aus der Traditionellen Chinesischen Medizin zu erkennen sind. Dr. Kurt Mosetter, der Entwickler der Myoreflextherapie holte sich für seine Therapieform Anregungen bei dem Arzt Dr. Walter Packi, der eine ähnliche Therapie entwickelt hat.

Die Myoreflextherapie ist nicht mit anderen Therapieformen wie der nach Liebscher-Bracht, der Osteopathie, Shiatsu, Triggerpunkt-Behandlung, Dorn Therapie usw. zu verwechseln.

Für welche Erkrankungen ist die Myoreflextherapie besonders geeignet?

Erkrankungen des gesamten Bereichs „Bewegungsapparat“ mit Muskeln, Sehnen, Gelenken, Bändern, z.B.

  • Lumboischialgie (Hexenschuss)
  • Bandscheibenvorfall
  • chronische Schmerzen
  • Kniefunktionsstörungen
  • Schulter-Arm Syndrom
  • Fibromyalgie
  • Schleudertrauma
  • funktionelle Gelenkblockaden, Arthrose
  • Skoliose

über die Verbindung der Kopfgelenke mit Auge, Ohr und Kiefer

  • Migräne / Kopfschmerz / Schwindel
  • Sehstörungen
  • Tinnitus
  • Kiefergelenkstörungen CMD

Psychotraumatische Belastungen, Chronischer Stress

  • Angst und Stress (mit Verspannungszuständen nach Unfall / Überfall / Gewalt)
  • Chronische emotionale Belastung
  • Burnout